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er Botanische Garten gehört zweifels-

ohne zu einem der schönsten Ausflugs-

ziele in Nymphenburg. Im Mai 2014 feierte er

sein 100-jähriges Jubiläum. Ebenso alt ist das

beliebte Café beim Rosengarten, das sich seit

Kurzem im neuen Look zeigt.

Im Frühjahr 2015 wurde das in die Jahre gekomme-

ne Café grundlegend saniert und umgebaut. Die

Selbstbedienung gehört der Vergangenheit an. Eine

neue Küche sorgt für das Wohl der Gäste. Neben

einem reichhaltigen Frühstück werden saisonale

und traditionelle Gerichte angeboten. Dazu am

Nachmittag natürlich eine große Auswahl an Kuchen

und Torten.

Durch eine neue Raum-

aufteilung wurde auch

das Platzangebot er-

weitert, was das Café

im Botanischen Garten

insbesondere für Ver-

anstaltungen und ge-

schlossene Gesellschaf-

ten attraktiv macht.

In den Sommermonaten

ist das Café täglich von 9

bis 19 Uhr geöffnet.

Donnerstag - Sonntag // 14. Mai - 17. Mai

Weinfest im Schloss Blutenburg

Freitag // 12. Juni

Gartenflohmarkt in Gern

Sonntag // 14. Juni

Obermenzinger Dorffest im Schloss Blutenburg

Freitag // 19. Juni

Gartenflohmarkt in Nymphenburg

Freitag - Montag // 26. Juni - 29. Juni

XXIII. Rosenschau im Botanischen Garten

Samstag // 27. Juni // 15:00 -16:30 Uhr

Die Schönheitengalerien von Max Emanuel & Ludwig I.

Führung VHS, Treffpunkt Kasse Schloss Nymphenburg

Sonntag // 28. Juni

Festkonzert im Schloss Nymphenburg

Samstag - Sonntag // 11. Juli - 19. Juli

Magdalenen-Fest,Volksfest am Hirschgarten

Sonntag // 12. Juli

Festkonzert im Schloss Nymphenburg

Samstag // 25. Juli // ab 15 Uhr

Sommerfest im Botanischen Garten

Sonntag // 26. Juli

TraditionellesWasservogelfest am Schlosskanal

Sonntag // 23. August // ab 14 Uhr

Bluesfest, Rotkreuzplatz

Samstag - Sonntag // 10. Oktober - 11. Oktober

Kultüren: Künstler öffnen ihre Ateliers

Freitag // 20. November 2015

125-Jahrfeier

Eingemeindung Neuhausens nach München

Donnerstag // jede Woche

Wochenmarkt am Rotkreuzplatz

iner der schönsten Orte Münchens ist zwei-

fellos das weltbekannte Schloss Nymphen-

burg. Nicht jeder Münchner weiß, dass sich

hinter den Grundfesten und Mauern im Nördli-

chen Zufahrtsrondell ein wahres Kleinod verbirgt:

die Porzellan Manufaktur Nymphenburg.

Ein Ort, wie aus der Zeit gefallen, wie es einmal

eine Redakteurin des Fernsehsenders Arte be-

schrieb, und gesegnet mit weltweit einzigartigen

Werkstätten und lichtdurchfluteten Meisterateliers.

Dieser Ort atmet Geschichte – und ist doch ein

Hort für kreative Vordenker, Designer und Künstler

unserer Zeit. Zugleich prägt der Manufakturstand-

ort, ja, prägt das gesamte Schloss Nymphenburg

einen ganzen Stadtteil. Hier lebt und feiert man

Kultur. Hier ist man sich der einzigartigen Geschich-

te durch tägliche Begegnung besonders bewusst.

So ist auch die Porzellan Manufaktur untrennbar

mit der Geschichtsschreibung verbunden – der Ge-

schichte meiner Vorfahren, der Wittelsbacher. Im

Jahre 1747 gründete Kurfürst Max III. Joseph von

Bayern die kurfürstliche Porzellan-Manufaktur und

legte damit den Grundstein für ein bis heute einzig-

artiges Unternehmen – eine der letzten Reinstma-

nufakturen der Welt.

Das Haus Wittelsbach und auch ich persönlich

fühlen sich der reinen Handarbeit und dem hohen

künstlerischen Anspruch besonders verpflichtet.

Mehr noch – ihre Tradition als kostbaren Schatz

achtend, arbeitet die Manufaktur heute in reiner

Handarbeit und mit dem Anspruch höchster künst-

lerischer Qualität, in enger Zusammenarbeit mit den

renommiertesten Gestaltern.

Die Faszination von Nymphenburg Porzellan

strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus in

die ganzeWelt. So ist es mir immer wieder eine

Freude, Gäste aus allen Ländern der Welt in der

Manufaktur willkommen zu heißen.

Ganz besonders schön ist es im Sommer, wenn man

durch den Garten der Manufaktur spazieren kann.

Über hundert Jahre alte Bäume spenden Schatten

und entlang des Schlossbaches kann man die Majo-

lika Skulpturen bewundern. Als Prestigeobjekt des

bayerischen Königshauses

zog die Porzellan Manu-

faktur 1761 im Zuge der

Erweiterung von Schloss

Nymphenburg in das Nörd-

liche Schlossrondell ein.

GESUNDHEIT & LIFESTYLE

IMMOBILIEN & LAGEN

AKTUELLES AUS NYMPHENBURG, NEUHAUSEN, GERN UND OBERMENZING

ERSTAUSGABE

AKTUELLES

HANDWERK & INTERIOR

„Hier lebt und feiert man Kultur“

Prinz Luitpold von Bayern über die Porzellan Manufaktur Nymphenburg

und wie ein Rhinozeros in den Porzellanladen kommt

S.K.H. Prinz Luitpold von Bayern

taub, Lärm und dicke Luft: die Landshuter

Allee hinterlässt in Münchens 9. Stadtbe-

zirk tiefe Wunden. Als bis zu achtspurige

Fahrbahn zieht sie sich unüberwindbar quer

durch den behaglichen Stadtteil Neuhausen.

Kreative Lösungen gibt es und sie bringen einen

Stein ins Rollen.

Die Prognosen für die Verkehrsentwicklung auf der

Landshuter Allee sehen nicht sehr rosig aus: schon in

10 Jahren sollen bis zu 165.000 Fahrzeuge proTag den

9. Bezirk durchqueren. Zu dieser Erkenntnis kommt

eine Gutachtergemeinschaft, die 2012 durch die Lan-

deshauptstadt für eine Machbarkeitsstudie beauftragt

wurde.

Eine Lösung für die vehementen Schall- und Luftbe-

lastungen würde ein knapp 1,5 km langerTunnel brin-

gen. Vom Ende der nördlichen Donnersbergerbrücke

bis zur südlichenRampe der Brücke über dieDachauer

Straße. 537 Millionen Euro wären für eine derartige

Baumaßnahme notwendig. 2,5 Millionen Euro wür-

de der Unterhalt pro Jahr kosten. Angesichts dieser

Zahlen überraschte im Sommer letzten Jahres der

Vorschlag der Gebrüder Rossius aus München.

Die Projektentwickler und Bauträger reichten zusam-

men mit Architekt Dieter Pöhlmann bei der Stadt einen

Entwurf für folgende Idee ein: Warum nicht den ge-

schaffenen Platz über einemTunnel zur Bebauung mit

so dringend erforderlichem Wohnraum nutzen? Rolf

Rossius bezeichnet die Straße als „Verbrechen ohne

Gefühl und Sachverstand“. Die Neuhauser sehnen sich

nach einer Lösung für die tiefenWunden, die im Zuge

der verkehrsplanerischen Erschließung der Olympi-

schen Spiele 1972 durchgeführt wurden.

Über der Landshuter Allee könnten bis zu 1.300

Wohnungen und sogar Grünflächen entstehen. Nach-

verdichtung über Verkehrsflächen: diese Idee kam im

Stadtrat gut an. Zudem ist das Finanzierungsmodell

interessant: die städtischen Investitionen sollen durch

den späteren Immobilienerlös gedeckt werden. Dieser

läge bei den geplanten 75.000 qm Wohnfläche bei

ca. 80 Mio. Euro (1.100.-€/m²).

Die aktuelle „Rossius Variante“ geht von einer zwei-

spurigen Fahrbahn mit zwei Ein- und Ausfahrten aus,

auf Höhe der Dachauer- und Arnulfstraße. Mit ca. 220

Millionen Euro wäre dies die wesentlich günstigere

Version, als der alternative Projektentwurf, der von vier

Ein- und Ausfahrten ausgeht. Er würde mehr als das

Doppelte kosten.

Auch die Bürgerinitiative „Pro Landshuter AlleeTunnel“

setzt sich seit 2013 aktiv für Verbesserungsmaßnah-

men entlang der Landshuter Allee ein. Die stadtweiten

Diskussionen um weitere Baumaßnahmen nehmen

Fahrt auf, denn die Lärm- und Emissionsprobleme ent-

lang der Landshuter Allee sind bekanntermaßen nicht

die einzigen.

Neuhausen-Nymphenburg muss nun dran bleiben an

der Stadtspitze, um in der Prioritätenliste nicht nach

hinten zu rutschen. Landtagsabgeordnete für Neu-

hausen, Mechthilde Wittmann, setzte sich im März

2015 in einem offenen Brief an den OB mit Nach-

druck für den Bau einesTunnels ein: die Maßnahmen

an der Landshuter Allee müssten zum Schutze der

Bevölkerung höchste Priorität haben.

Die Rossius-Variante © Gebrüder Rossius

Fortsetzung auf Seite 4

Ihr Sommerkalender

Flohmärkte, Ausstellungen, Feste

o vielfältig wie seine Bewohner, so vielfältig

sind auch die Feste und Events, die in den

kleinen und großen Bezirken von Neuhausen,

Nymphenburg, Gern und Obermenzing stattfinden.

Hier eine kleine Auswahl an Terminen, die Sie nicht

verpassen sollten:

Willen zeigen oder resignieren?

Tunnel Landshuter Allee - hier könnten bis zu 1.300Wohnungen entstehen

Facelift im Rosengarten

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